Partnerschaft & Sexualität
„Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein „Problem“ sondern ein „Vergnügen“ sieht. Den meisten Leuten fehlt dazu die Sicherheit und oft auch die Liebe.“
Alex Comfort

In einer Partnerschaft läuft vieles unter der Oberfläche: Erwartungen, unausgesprochene Bedürfnisse, alte Verletzungen, Bindungs- und Kommunikationsmuster.
Wenn Sexualität plötzlich weniger wird, Streit zunimmt oder man sich emotional entfremdet, fühlt es sich oft an, als sei „irgendwas kaputt“.
Dabei gibt es fast immer gute Gründe, warum zwei Menschen genau so miteinander interagieren.
Typische Themen, mit denen Paare oder Einzelpersonen zu mir kommen
- Unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe oder Sexualität: Einer wünscht sich mehr, der andere weniger – und beide fühlen sich unverstanden.
- Wiederkehrende Konflikte über scheinbare Kleinigkeiten: Oberflächlich geht es um Ordnung oder Verantwortlichkeiten, darunter um Anerkennung, Unsicherheit, Rollenverteilung.
- Verletzungen, die nicht mehr zur Ruhe kommen: Untreue, Vertrauensbrüche oder alte Wunden, die immer wieder aufbrechen.
- Angst vor emotionaler oder körperlicher Nähe: Ein Partner zieht sich zurück, der andere reagiert mit Druck, Vorwürfen oder Klammern.
- Wenn Sexualität „funktionieren soll“, aber nicht kann: Scham, Blockaden, Leistungsdruck, Kommunikationsschwierigkeiten.
- Das Gefühl, nebeneinander statt miteinander zu leben: Man versteht sich, mag sich – aber die Tiefe fehlt.
In der systemischen Paar- und Sexualtherapie geht es nicht darum, „den Schuldigen“ zu finden.
Es geht darum, Dynamiken zu verstehen:
- Welche Muster aus früheren Beziehungen oder der Herkunftsfamilie wirken heute noch?
- Welche unausgesprochenen Erwartungen stehen zwischen Ihnen?
- Welche Rollen haben Sie übernommen – bewusst oder unbewusst?
- Welche Botschaften stecken hinter Ihrem Konfliktverhalten?
Wenn diese Dynamiken sichtbar werden, entsteht Raum für echte Veränderung – ohne Vorwürfe, ohne Druck.
Wie die Arbeit bei mir aussehen kann
Für Paare:
- Gemeinsame Gespräche, in denen wir Muster, Auslöser und Kommunikationsformen erkunden
- Arbeit mit inneren Anteilen, Bedürfnissen und Grenzen
- Systemische Aufstellungen, die alte Muster und Zusammenhänge aufdecken und ermöglichen, eine neue Nähe und Sicherheit herzustellen
Für Einzelpersonen:
- Eigene Beziehungsgeschichte verstehen
- Bindungsthemen, Erwartungen und Unsicherheiten anschauen
- Eigene Bedürfnisse erkennen und klar kommunizieren lernen
- Blockaden rund um Sexualität oder Nähe lösen
- Stärkung von Selbstwert und innerer Stabilität
Was Klient*innen häufig sagen, wenn Veränderung einsetzt
- „Wir haben zum ersten Mal seit Monaten ohne Vorwürfe miteinander gesprochen.“
- „Ich verstehe jetzt, warum er sich zurückzieht – und es fühlt sich nicht mehr wie Ablehnung an.“
- „Ich kann endlich sagen, was ich wirklich brauche.“
- „Unsere Sexualität fühlt sich wieder leicht an.“
Verstehen, Wandeln, Wachsen
Wenn Sie merken, dass Sie sich bemühen – aber trotzdem nicht mehr zueinander finden, lohnt sich ein liebevoller Blick auf das, was dahinterliegt.
Ich begleite Sie dabei, Ihre Muster zu verstehen und neue Wege der Nähe zu entwickeln – einfühlsam, wertschätzend und klar.
Sexuelle Funktionsstörungen
Heutzutage geht es doch nur noch um das „Eine“ – oder? Sex ist öffentlicher und freier als je zuvor und doch ist es für viele noch ein Tabuthema – vor allem dann, wenn sexuelle Störungen zu Problemen im Alltag bzw. der Partnerschaft führen. Die Ursachen sind vielfältig, die Konsequenz meist dieselbe: Frust und Unlust. Eine Psychotherapie bei sexuellen Funktionsstörungen kann wieder zu einem erfüllten Liebesleben für eine erfüllte Partnerschaft beitragen.
Typische Themen, mit denen Frauen zu mir kommen?
- Sie haben keine Freude mehr am Sex, sondern lassen es eher dem Partner zuliebe „über sich ergehen“
- Sie haben gar keine Lust auf Sex oder leiden unter einem Mangel an sexuellem Verlangen
- Sie haben Angst vor Sexualität und vermeiden den Geschlechtsverkehr mit Ihrem Partner oder empfinden keine sexuelle Befriedigung
- Sie leiden unter Orgasmusstörungen
- Sie leiden unter Vaginismus, verkrampfen also so stark, dass das Eindringen des Penis nicht oder nur unter Schmerzen möglich ist, vielleicht kennen Sie aber auch das Phänomen der Dyspareunie, haben also unerklärliche Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs
- Sie leiden unter Ihrem sexuellen Verlangen oder empfinden Ihr sexuelles Erleben und Verhalten als „unnormal“
Das Thema Sexualität erfordert Vertrauen und Offenheit. Während einer Psychotherapie bei sexuellen Funktionsstörungen ist es wichtig, psychische Ursachen zu erkennen und zu lösen. Außerdem darf langfristig wieder ein erfülltes Intimleben hergestellt werden. Das geht nur in Zusammenarbeit mit Ihnen. Ein persönliches Gespräch ist unerlässlich, um mögliche Lösungswege aufzuzeigen.
Bitte beachten Sie, das organische Ursachen für die Beschwerden vor einer Psychotherapie bzw. Sexualtherapie ausgeschlossen werden müssen. Konsultieren Sie hierfür Ihren Gynäkologen oder Urologen.
Mein Angebot richtet sich ausschließlich an Frauen. Wenn Sie als Mann unter Erektionsstörungen oder Impotenz leiden, vielleicht aber auch von Ejakulationsstörungen wie dem vorzeitigen Samenerguss oder dem verzögerten Samenerguss betroffen sind, wenden Sie sich bitte an meine Kollegen der Paar- und Sexualtherapie Dresden.
Aufgrund der enormen Bandbreite der Themen Sexualität und sexuelle Funktionsstörungen, der großen Nachfragen sowie meiner persönlichen Erfahrungen in der Arbeit damit habe ich mich entschieden, ausschließlich mit Frauen sexualtherapeutisch zu arbeiten.
Auch eine Paartherapie kann bei sexuellen Funktionsstörungen sehr hilfreich sein. Oft hat zwar nur ein Partner die „Störung“, jedoch wirkt es sich natürlich häufig auf die Paardynamik und natürlich auch auf das sexuelle Erleben innerhalb der Beziehung aus. Einen Lösungsweg gemeinsam zu beschreiten, bedeutet zum einen eine Entwicklung als Paar, zum anderen aber auch die Steigerung der Beziehungsqualität.
Wenn Sie sich für eine Paartherapie interessieren oder an weiteren Informationen interessiert sind, finden Sie hier nähere Details über uns und unsere Arbeitsweise.
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Bitte beachten Sie, dass ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen kann. Bei Inanspruchnahme einer Therapie in meiner Praxis sind Sie Selbstzahler/in.