Grenzen setzen und wahren
Wenn „Nein“ schwerfällt – und „Ja“ sich oft nicht richtig anfühlt.

Grenzen sind nicht nur Worte oder Handlungen. Sie sind ein Ausdruck von Selbstwert, innerer Klarheit und dem Wissen, wofür man eigentlich einsteht. Doch viele Menschen haben nie gelernt, ihre Grenzen wahrzunehmen – oder mussten sie schon früh übergehen, um Beziehungen aufrechtzuerhalten.
Das Ergebnis:
- Man sagt Ja, obwohl man Nein meint.
- Man übernimmt Verantwortung, die man nicht tragen müsste.
- Oder man zieht sich zurück, weil man zu erschöpft ist, noch länger zu geben.
- Grenzenlosigkeit ist kein Charakterzug. Es ist ein gelerntes Muster – und kann verändert werden.
Typische Themen, mit denen Menschen zu mir kommen
- Schwierigkeiten, Nein zu sagen: Man spürt inneren Widerstand, aber sagt trotzdem zu – aus Angst, jemanden zu enttäuschen.
- Schuldgefühle bei jeder Form von Abgrenzung: Schon kleine Entscheidungen wirken „egoistisch“.
- Das Gefühl, „zu viel“ oder „für alle zuständig“ zu sein: Man trägt emotional, organisatorisch oder mental weit mehr, als guttut.
- Beziehungen, die auf Kosten des eigenen Wohlbefindens gehen: Man findet sich immer wieder in ungleichen oder fordernden Dynamiken.
- Unsicherheit: „Ist das eine Grenze oder bin ich zu empfindlich?“: Man zweifelt an der eigenen Wahrnehmung.
- Emotionale Erschöpfung oder Dauerstress: Wenn Grenzen fehlen, übernimmt das Nervensystem die Alarmfunktion.
Systemisch schauen wir auf die Kontexte, in denen Ihre Grenzen entstanden sind (oder nicht):
- Welche Rolle hatten Sie in Ihrer Herkunftsfamilie?
- War Abgrenzung erlaubt oder wurde sie bestraft, ignoriert oder belächelt?
- Haben Sie früh Verantwortung übernommen – emotional oder praktisch?
- Welche Beziehungserfahrungen haben Ihre Selbstwahrnehmung geprägt?
- Welche inneren Anteile melden sich, wenn Sie eine Grenze setzen wollen?
- Für wen waren Sie früher „zuständig“, obwohl Sie es als Kind gar nicht sein konnten?
Grenzen sind also kein Verhalten, das man einfach „lernen“ muss. Sie hängen eng mit Ihrer Geschichte, Ihren Mustern und Ihrer inneren Sicherheit zusammen.
Wie die Arbeit bei mir aussehen kann
- Erforschen Ihrer persönlichen Grenzdynamiken
- Arbeit mit inneren Anteilen (z. B. der angepasste, der loyale, der wütende Teil)
- Klärung alter Loyalitäten, die zu Überverantwortung führen
- Entwicklung von klarer innerer Haltung und gesunden Entscheidungskriterien
- Übungen, um Bedürfnisse wahrzunehmen und ausdrücken zu lernen
- Stärkung von Selbstwert und innerer Stabilität
- Systemische Aufstellungen, um Beziehungskonstellationen sichtbar zu machen
- Sanfte Schritte zu mehr Klarheit und innerer Autonomie
Was Klient*innen oft sagen, wenn Veränderungen sichtbar werden
- „Ich kann Nein sagen – ohne mich schlecht zu fühlen.“
- „Ich trage nicht mehr alles allein.“
- „Ich weiß jetzt, was ich brauche und wo meine Grenzen sind.“
- „Meine Beziehungen sind klarer, ehrlicher und leichter geworden.“
- „Ich fühle mich nicht mehr ständig überfordert.“
Verstehen, Wandeln, Wachsen
Grenzen setzen bedeutet nicht, andere wegzustoßen. Es bedeutet, bei sich selbst anzukommen und sich ernst zu nehmen.
Wenn Sie spüren, dass Sie sich zu oft anpassen oder Ihr eigenes Wohlbefinden hintenanstellen, begleite ich Sie gern dabei, gesunde, klare und liebevolle Grenzen zu entwickeln –
in Verbindung mit sich selbst und mit anderen.
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Bitte beachten Sie, dass ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen kann. Bei Inanspruchnahme einer Therapie in meiner Praxis sind Sie Selbstzahler/in.