Emotionales Erbe & transgenerationale
Traumata
„Der Schmerz wandert durch die Familienlinien, bis jemand bereit ist, ihn in sich selbst zu heilen.“
Stephanie Ericsson

Manchmal reagieren wir stärker, als die Situation es erklären kann. Manchmal tragen wir Ängste, Verantwortung, Schuld oder Traurigkeit, die nicht aus unserem eigenen Leben zu stammen scheinen. Und manchmal wiederholen wir Muster, die wir nie bewusst gewählt haben.
Das ist kein Zufall.
Herkunftsfamilien geben nicht nur Werte und Verhaltensweisen weiter – sondern auch unverarbeitete Erfahrungen, Rollen, Loyalitäten und emotionale Spannungen. Das nennt man emotionales Erbe. Und es kann mächtig sein.
Typische Themen, die in diesem Bereich auftauchen
- Wiederkehrende Gefühle oder Reaktionen, die keinen klaren Ursprung haben: Plötzliche Angst, unerklärliche Schwere, übermäßige Verantwortung.
- Das Gefühl, „nicht man selbst“ zu sein: Man lebt ein Leben, das anderen dient – nicht dem eigenen.
- Familiäre Muster, die sich durch Generationen ziehen: Schweigen, Überanpassung, Konfliktvermeidung, emotionale Distanz, Überfürsorglichkeit.
- Loyalitätskonflikte: Der Wunsch nach Freiheit kollidiert mit stillen Erwartungen der Familie.
- Rollen, die man unbewusst übernimmt: Der Starke, die Versorgerin, der Ruhepol, die Vermittlerin – auch wenn es überfordert.
- Belastungen, die wie „geerbt“ wirken: Unbearbeitete Traumata, Kriegserfahrungen, Verluste, Sucht, psychische Belastungen.
Systemisch gehen wir davon aus, dass jedes Familiensystem ein Gleichgewicht sucht. Wenn frühere Generationen etwas nicht fühlen, nicht verarbeiten oder nicht lösen konnten, versucht oft die nächste Generation – unbewusst – dieses Gleichgewicht wiederherzustellen.
Wir schauen gemeinsam:
- Welche ungelösten Themen wirken in Ihrem Familiensystem nach?
- Welche Rollen haben Sie übernommen, um das System zu stabilisieren?
- Welche Emotionen sind eigentlich gar nicht Ihre?
- Wo wiederholen sich Muster über Generationen hinweg?
- Welche Loyalitäten halten Sie fest – und welche dürfen Sie lösen?
- Welches innere Bild tragen Sie von Ihrem Familiensystem?
Dabei geht es nie darum, Schuldige zu finden. Es geht darum, Zusammenhänge zu verstehen – und Freiheit zu gewinnen.
Wie die Arbeit bei mir aussehen kann
- Systemische Aufstellungsarbeit, um transgenerationale Dynamiken sichtbar zu machen
- Erforschung Ihrer familiären Rollen, Loyalitäten und unausgesprochenen Aufträge
- Arbeit mit inneren Anteilen, die oft stellvertretend für frühere Generationen handeln
- Loslösung von übernommenen Emotionen oder Verantwortlichkeiten
- Stärkung Ihrer eigenen Identität und Ihrer inneren Autonomie
- Biografische Reflexion und Rekonstruktion familiärer Geschichten
- Entwicklung neuer, stimmiger innerer Bilder und Narrative
Was Klient*innen oft sagen, wenn sich etwas löst
- „Ich trage nicht mehr die Last meiner Familie.“
- „Es ist das erste Mal, dass ich mich wirklich als mich selbst erlebe.“
- „Ich verstehe meine Reaktionen jetzt – und sie überwältigen mich nicht mehr.“
- „Das alte Muster ist nicht mehr mein Weg.“
Verstehen, Wandeln, Wachsen
Sie sind nicht verpflichtet, die Last früherer Generationen weiterzutragen. Wenn Sie spüren, dass etwas in Ihnen nicht zu Ihrem eigenen Leben passt, begleite ich Sie gern dabei, Ihr emotionales Erbe und mögliche transgenerationale Traumata zu verstehen – und das zurückzugeben, was nicht Ihrs ist.
Damit Sie Ihren eigenen Platz einnehmen können, frei und in Ihrer eigenen inneren Ordnung.
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Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten oder Fragen haben, nutzen Sie gern das Kontaktformular und schildern mir kurz Ihr Anliegen. Geben Sie bei Terminwünschen am besten gleich passende Zeitfenster an. Ich melde mich dann bei Ihnen.
Bitte beachten Sie, dass ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen kann. Bei Inanspruchnahme einer Therapie in meiner Praxis sind Sie Selbstzahler/in.